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10 Tipps zu Partizipation

Beitrag | 17. Dezember 2021

Foto: Büro Grünenwald&Heyl

Beteiligungsprozesse sind immer individuell. Es gibt keine Patentrezepte. Aber es gibt Faktoren, die den Erfolg des Projekts wesentlich wahrscheinlicher machen …

Partizipation

  1. muss stets ergebnisoffen erfolgen
    Eine Partizipationsgruppe muss mit Entscheidungskompetenz ausgestattet werden.
  2. erfordert ein möglichst konstantes, repräsentatives Team
    Die aktiv Mitwirkenden sind zugleich Vertreter*innen von anderen Betroffenen, kom-munalen Kreisen, Behörden, Projektpartnern u.a.m. Sie kanalisieren Wissen in die Gruppe und sind wichtige Multiplikatoren.
  3. ist Zusammenarbeit mit der Bürgerschaft — immer auf Augenhöhe
    Alle lernen und profitieren voneinander, entwickeln das Ergebnis gemeinsam. Unter-schiedlicher Wissensstand, sozialer oder funktionaler Status dürfen keine Hierarchien erzeugen.
  4. braucht professionelle Moderation und methodische Hilfsmittel
    Von erfahrenen Moderator*innen eingesetzte Methoden befähigen auch Laien zu verantwortlichen Entscheidungen.
  5. wird durch Expert*innen unterstützt
    Experten*innen (Architektur, Design, Technik, Recht, Finanzen etc.) leisten die professionelle Entwicklung und sichern die fachliche Qualität. Sie bringen ihre Kompetenz zudem zur Befähigung der Mitwirkenden ein.
  6. benötigt gute Vorbilder — reale Beispiele oder konkrete Visionen
    Vorbilder helfen, eigene Vorstellungen zu klären. Besonders geeignet sind existierende Beispiele. Gibt es keine, werden von Spezia-listen Impulsmodelle als „virtuelle Vorbilder“ entwickelt.
  7. erzeugt Akzeptanz in der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit
    Eine Partizipationsgruppe ist klein, nicht alle Bürger*innen können direkt mitwirken. Deshalb ist intensives Begleiten aller Phasen durch Öffentlichkeitsarbeit und Medien notwendig.
  8. verpflichtet zu sozialer Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit
    Arbeit in Partizipationsprojekten fordert vorbildgebendes Engagement. Öffentliche Würdigung ist aufgrund der Verdienste geboten und fördert zudem die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.
  9. erzeugt Akzeptanz in der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit
    Eine Partizipationsgruppe ist klein, nicht alle Bürger*innen können direkt mitwirken. Deshalb ist intensives Begleiten aller Phasen durch Öffentlichkeitsarbeit und Medien notwendig.
  10. verpflichtet zu sozialer Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit
    Arbeit in Partizipationsprojekten fordert vorbildgebendes Engagement. Öffentliche Würdigung ist aufgrund der Verdienste geboten und fördert zudem die Bereitschaft, sich für die Gemeinschaft einzusetzen.